Wolfgang Schnellbächer
Wolfgang Schnellbächer, geboren 1983 in Koblenz, wuchs im Hunsrück auf,
wo er ein kleinstädtisches Gymnasium besuchte. Das dort herrschende
Biotop aus verschiedensten Gruppierungen und Jugendkulturen beschrieb er
bereits mit 17 in einem Artikel in der FAZ. Nach seinem Studium in
Mainz arbeitet er heute als akademischer Mitarbeiter/ Dozent an der
Universität Stuttgart und der DHBW Stuttgart.
Sein Debütroman „Abiball“ entstand während eines Auslandssemesters
im verschneiten Warschau. Er beschreibt die Liebe in einer Generation,
die in Schüchterne und Player zweigeteilt scheint. Gerade die
Erfolgreichen vertreten offensiv ein mühevoll ausgefeiltes Image: der
extrovertierte Linke mit Dreadlocks, der Gangster, der schon alles
erlebt hat, der dynamisch Erfolgreiche. Doch wo in jugendlichem
Ausprobieren vieles beliebig ist, trägt auch die ehrliche Offenbarung
der eigenen Gefühle weit. So ist es zugleich eine Jugend, in der vieles
möglich ist. Sogar, dass ein durchschnittlicher Junge das schönste
Mädchen der Stufe erobern kann.



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